Neusser Straße

Sanierungsprojekt WohnBau Mönchengladbach
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
After Before BEFORE AFTER
View all projects
0%
Baufortschritt

In Planung

Mönchengladbach
Address: Neusser Straße
Wohneinheiten: 20(1.030 qm)
Geschosse: 4
Baubeginn: Q3 2026
Initiativbewerbung bei RENOWATE
Für die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mbH Mönchengladbach führt RENOWATE an der Neusser Straße 88 und 90 an zwei aneinandergrenzende Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten die serielle Sanierung durch. Die Maßnahme umfasst beide Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 1.400m² aufgeteilt in vier Vollgeschosse sowie je ein Kellergeschoss und einen Dachboden.
Der Primärenergiebedarf vor der Sanierung betrug >200kWh/(m²*a). Damit lag die Energieeffizienzklasse der Gebäude bei G. Nach der serielle Sanierung machen die Gebäude einen deutlichen Sprung zu Energieeffizienzklasse A.

Ziele der Sanierung

Ziel des Projekts ist nicht nur die Verbesserung der Energieeffizienzklasse von G zu A, sondern auch die energetische Sanierung auf den KfW55 Standard. Es soll eine generelle Aufwertung des Gebäudebestandes unter anderem durch neue, thermisch getrennte Balkonanlagen, eine PV-Anlage und die Neugestaltung der Außenanlagen erzielt werden.
Klimaneutraler Wohnraum
Aufwertung der Objekte
Senkung des Energieverbrauchs
Steigerung der Wohnqualität

Maßnahmen

Heiztechnik

Im Rahmen der Sanierung wird die Wärmeversorgung beider Baukörper zentralisiert: Ein moderner Energiecube im Hofbereich auf Basis von Wärmepumpen ersetzt die bisherige dezentrale Gas-Etagenheizung vollständig. In den Wohnungen sorgen neue Wärmetauscher mit Anschluss an das Verteilnetz für eine effiziente und fosssilfreie Wärmeversorgung.

Fassadenelemente

Die Fassaden der Mehrfamilienhäuser werden mit vorgefertigten Holzfassadenelementen mit integrierten Fenstern und einem Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung saniert. Als äußere Beplankung wird eine langlebige Faserzement-Variante mit einer KEIM-Farbbeschichtung ausgeführt.

Dach

Die zwei bisher autarken Dachflächen werden zu einer einheitlichen Fläche zusammengeführt und gleichzeitig brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Dachgeschoss erhält eine zusätzliche Bodendämmung auf der Geschossdecke – der zuvor vollständig ungedämmte Dachboden wird damit in den energetischen Standard des Gebäudes eingebunden.

Balkone

Zum rückwärtigen Gartenbereich entstehen in den Obergeschossen barrierefrei zugängliche Vorstellbalkone, die die Wohnqualität spürbar erhöhen und die Verbindung zwischen den Wohnräumen zum neu gestalteten Außenbereich schaffen.